IBM bringt sich offiziell in OpenOffice ein

ODF
10.09.2007

IBM stellt OpenOffice-Programmcode von Lotus Notes zur Verfügung und will sich aktiv an der Weiterentwicklung beteiligen.

Wie OpenOffice nun bekannt gab, tritt IBM offiziell der Community rund um die freie Büro-Software-Suite bei.

Als "Geschenk" habe "Big Blue" Programmcode aus seinem E-Mail-Programm Lotus Notes mitgebracht, gab OpenOffice in einer Aussendung bekannt. Dabei geht es vor allem um Erweiterungen wie Features für mehr Barrierefreiheit.

IBM werde sich in Zukunft aktiv an der Entwicklung von OpenOffice beteiligen, im Gegenzug soll IBM auch Technologie von OpenOffice.org in seinen Produkten unterstützen beziehungsweise nutzen können.

IBM sei hocherfreut, der OpenOffice-Community beizutreten, erklärte Mike Rhodin, Chef der Lotus-Notes-Abteilung bei IBM. Der Konzern sei sich sicher, dass die neue Zusammenarbeit auch zu einer breiteren Akzeptanz und Nutzung des ODF-Standards in diversen Applikationen führen werde.