29.02.2004

KOLPORTIERT

Deutsche Finanzamt-Software in Nöten

Der Entwicklung einer einheitlichen Software für deutsche Finanzämter droht einem Bericht des "Tagesspiegel am Sonntag" zufolge trotz bereits entstandener Kosten von 900 Millionen Euro das Aus.

Die eigens von Bund und Ländern gegründete Fiscus GmbH prüfe die Einstellung von dreizehn Jahre erfolgloser Entwicklung für ein Lohnsteuerprogramm und das vorhandene Programm eines Bundeslandes weiterzuentwickeln, berichtete die Zeitung ohne Quellenangabe.

Ein Bericht eines externen Prüfers werde zudem harte Kritik an der mangelhaften Organisation bei Fiscus und seinen staatlichen Eigentümern üben, hieß es unter Berufung auf Regierungskreise.

Ein Sprecherin des Finanzministeriums sagte zu dem Bericht: "Wir wissen, dass es da Klärungsbedarf gibt. Die Gespräche laufen noch, es ist noch keine Entscheidungen gefallen."