Neues Maut-Angebot wird verhandelt
Zwölf Tage nach Kündigung der Mautverträge durch die deutsche Bundesregierung hat das Betreiberkonsortium Toll Collect ein nachgebessertes Angebot vorgelegt.
Ein Regierungssprecher bestätigte dies, widersprach jedoch einer Meldung , wonach bereits der Durchbruch für eine weitere Zusammenarbeit erreicht sei.
Über das neue Angebot des Konsortiums werde zur Zeit verhandelt, so der Sprecher. "Ob und wann die Gespräche zu einem Ergebnis führen, ist noch offen."
Die "Welt am Sonntag" berichtete unter Berufung auf Regierungskreise, der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder wolle die Einigung heute mit den Chefs von DaimlerChrysler und Deutscher Telekom, Jürgen E. Schrempp und Kai-Uwe Ricke verkünden.
Der deutsche Verkehrsminister Manfred Stolpe hatte den Vertrag mit zweimonatiger Frist gekündigt. Die Verhandlungen waren unter anderem deshalb gescheitert, weil Stolpe die vom Konsortium angebotene Haftungsobergrenze für Ausfälle der Einnahmen zu gering erschien. Laut "Welt am Sonntag" hat man sich nun auf eine Obergrenze von rund einer Milliarde Euro pro Jahr und höhere Vertragsstrafen geeinigt.
Zwistigkeiten bei deutschem Toll Collect
