Sony-Speicherstick öffnet Sicherheitslücke
Versteck für Biometriesoftware
Wie der Anti-Virensoftware-Hersteller F-Secure am Montag in seinem Firmenweblog mitgeteilt hat, ergibt sich nach der Installation der Software biometrisch gesicherter Speichersticks aus der MicroVault-Produktserie von Sony ein potenzielles Sicherheitsproblem für Windows-User.
Verschlüsselt und versteckt
Die besagten USB-Speichersticks verfügen über einen eingebauten Fingerabdruck-Scanner. Der Nutzer kann die Daten auf dem Stick mit Hilfe der mitgelieferten Software verschlüsseln und biometrisch sichern, so dass sie nur freigegeben werden, nachdem er sich mit seinem Fingerabdruck gegenüber dem System identifiziert hat.
Vermutlich um die biometrische Identifikationssoftware vor Zugriffen zu schützen, installiert die Sony-Software den Treiber für den Stick in einem versteckten Ordner im Windows-Verzeichnis. In diesem Verzeichnis, so F-Secure, ließe sich auch Schadsoftware vor dem Zugriff durch Sicherheitssoftware verbergen.
Von Sony liegt bisher keine Reaktion auf die Feststellungen von F-Secure vor.
