EU-Verfahren gegen Rambus
Wegen überzogener Lizenzgebühren
Die EU-Kommission geht wegen vermuteten Marktmissbrauchs gegen den US-Speicherchiphersteller Rambus vor. Der Konzern mit Sitz im US-Staat Delaware nehme nach ersten Erkenntnissen unverhältnismäßige Lizenzgebühren für gewisse Patente auf DRAM-Chips [Dynamic Random Access Memory], teilte die Kommission am Donnerstag in Brüssel mit.
Die Behörde startete bereits am 30. Juli ein förmliches Kartellverfahren, an dessen Ende bei bewiesenen Vorwürfen ein Bußgeld von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes droht.
(Reuters)
