Digicams kurbeln Canon-Geschäft an
"Wir haben den Umsatz 2003 ersten Zahlen zufolge um drei bis vier Prozent gesteigert und das Ergebnis deutlich verbessert", erklärte Canon-Österreich-Chef Peter Baldauf.
Dass das Ziel von fünf Prozent knapp verfehlt wurde, liege daran, dass ein Teil der Verbrauchsmaterial-Verwaltung nun nicht mehr von Wien betreut werde.
Im Drucker- und Kamera-Segment liege man bei den Marktanteilen in Österreich, je nach Produktbereich, an erster oder zweiter Stelle.
Marginal rückläufige Mitarbeiterzahl
Bei der Mitarbeiterzahl rechnet der Chef der
Österreich-Niederlassung des japanischen Elektronikkonzerns mit
einer konstanten oder "marginal rückläufigen" Entwicklung.
Gewinnsprung bei Canon"Einstiegsdroge" Kamerahandy
Eine Konkurrenz durch Fotohandys, die laut Hersteller schon bald über eine Auflösung in Megapixel-Qualität ausgeliefert werden, fürchtet Baldauf nicht. "Die Fotohandys sind Einstiegsdrogen."
Er warnt auch davor, die Anzahl der Bildpunkte als einziges Qualitätskriterium zu nehmen. Eine 4-Megapixel-Kamera mache nicht automatisch bessere Fotos als ein 3-Megapixel-Gerät.
Wichtig seien neben der Auflösung auch die Qualität des Objektivs, der Zoom, die Farbwiedergabe und die Reaktionszeit.
Multifunktionsgeräte hoch im Kurs
Neben dem Trend zur Digitalkamera, die bis auf wenige Anwendungen
die Analogfotografie in Kürze verdrängen werde, gebe es einen Trend
hin zu Multifunktionsgeräten, also Kombinationen aus Drucker,
Scanner und Fax.
Digicams überflügeln analoge Kameras
