"Mydoom"-Nachfolger greift Microsoft an
Ein neuer Wurm wandelt auf den Spuren des Schädlings "Mydoom": Der mit einer Vielzahl von Namen belegte Wurm nutzt die von "Mydoom" A und B installierten Hintertüren, um sich auf befallenen Rechnern festzusetzen.
Anschließend deinstalliert "W32.HLLW.Deadhat" aka "Doomjuice" aka "Mydoom.C" den Originalwurm und sucht dann nach dem Zufallsprinzip weitere von "Mydoom" befallene Rechner.
"Doomjuice" versucht außerdem Virenscanner außer Gefecht zu setzen und über die Öfffnung von Port 2766 eine neue Hintertür zu öffnen.
"Mydoom" als Vorbote für künftige SzenarienWieder gegen Microsoft
Genau wie "Mydoom.B" soll "Doomjuice" außerdem eine DDoS-Attacke [Distributed Denial of Service] gegen die Microsoft-Site starten.
Während der Konzern allerdings keine Beeinträchtigung seiner Server festgestellt haben will, sprechen einige Sicherheitsexperten von einer höheren Reaktionszeit am Wochenende.
