Opera Software geht an die Börse
Opera Software, Hersteller des Opera-Browsers, hat heute seine Börsenpläne veröffentlicht.
Demnach will das norwegische Unternehmen im März an die Osloer Börse gehen. Opera Software wurde 1995 von zwei ehemaligen Programmierern des Telekomunternehmens Telenor gegründet.
"Opera hat es weit gebracht, ein IPO wird uns mehr Flexibilität bei der Expansion geben", so Jon S. von Tetzchner, Mitgründer und CEO von Opera Software.
Obwohl unter technisch versierten Internet-Usern beliebt, liegt der Browser in punkto Marktanteil abgeschlagen an dritter Stelle.
Die herausragendsten Eigenschaften des Opera-Browsers - kompakte Grösse und Schnelligkeit - erweisen sich jedoch als hilfreich für neue Anwendungsbereiche wie Handys und Handhelds.
Zusammenarbeit mit Symbian
Opera arbeitet außerdem mit Symbian, einem führenden Spezialisten
für Handy-Betriebssysteme, zusammen
Nokia übernimmt Mehrheit an SymbianBeim IPO greift Opera auf die Hilfe von Enskilda Securities und ABG Sunda Collier zurück. Opera-CFO Christian Jepsen will noch keine Details zum geplanten Volumen verraten. Die durch den Börsegang lukrierte Summe dürfte sich aber zwischen zehn und 20 Mio. USD bewegen.
Derzeit halten die Opera-Mitarbeiter 70 Prozent der Anteile, der Rest gehört privaten Investoren. Das Unternehmen hat derzeit 125 Mitarbeiter.
Für 2003 konnte das Unternehmen erstmals einen Gewinn ausweisen - umgerechnet rund 150.000 Euro. Im Jahr davor wurde noch ein Verlust von 2,4 Mio. Euro eingefahren. Die Umsätze stiegen im gleichen Zeitraum um 54 Prozent auf neun Mio. Euro.
