Siemens-ICN lagert nach China aus
Der Siemens-Konzern will bis zu 600 Arbeitsplätze nach China verlagern. Betroffen sei der Standort Bruchsal der Netzwerksparte ICN in Baden-Württemberg mit insgesamt rund 1.400 Beschäftigten, sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Freitag in München.
Derzeit würden Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern geführt. In Bruchsal werden so genannte DSL-Modems hergestellt, die nach Angaben der Sprecherin woanders kostengünstiger produziert werden könnten.
"Siemens denkt an eine Verlagerung nach China", fügte die Sprecherin hinzu. Sie versicherte zugleich, der Stellenabbau solle so schonend wie möglich - beispielsweise durch Pensionierung oder Versetzung von Mitarbeitern in andere Bereiche - gestaltet werden. Der Standort Bruchsal insgesamt sei nicht gefährdet.
Siemens ICN
