Mydoom-Autor entschuldigt sich
Laut Network Associates wurden der Wurm "Mydoom.A" und die Variante "Mydoom.B" jeweils mit "Andy" signiert.
Neben dieser Signatur versteckt sich im Code der B-Variante demnach auch noch eine Nachricht, in der sich "Andy" vermeintlich für seine Arbeit entschuldigt.
"I'm just doing my job, nothing personal, sorry," soll der Text lauten.
Wurm-Attacke gegen Microsoft verpufftFinte oder Gewissensbisse
Während die Viren-Spezialisten von Network Associates es für wahrscheinlich halten, dass der Wurmautor sich wirklich für das angerichtete Ungemach entschuldigt, das er im Rahmen eines bezahlten Jobs angerichtet hat, könnte es sich allerdings genauso um eine Finte handeln, mit der der Urheber seine Verfolger verwirren will.
Network Associates sieht unterdessen einen weiteren Beleg dafür, dass der Wurm das Werk von Spammern ist, die einen versierten Programmierer angeheuert haben, um mittels des Wurms an gültige E-Mail-Adressen zu gelangen.
Nach Einschätzung des Wiener Anti-Virensoftwareherstellers Ikarus ist der Hauptzweck von "Mydoom" das Sammeln von regulären E-Mail-Adressen, entweder um diese zu verkaufen oder um sie selbst als Ziel für Spam-Mails zu verwenden.
"Mydoom" soll Spammer-Werk sein
