MCI will 1.700 Stellen streichen
Der hoch verschuldete Telekommunikationskonzern MCI, vormals WorldCom, plant die Entlassung von 1.700 Mitarbeitern innerhalb der nächsten Wochen. Derzeit beschäftigt die zweitgrößte Telefongesellschaft der USA 55.000 Mitarbeiter.
Entlassungen sind der Kernpunkt der MCI-Strategie zur Kostenreduzierung. Seit dem Jahr 2002, als MCI für den größten Bilanzfälschungsskandal in der Geschichte der USA gesorgt hatte, hat das Unternehmen 15.000 Jobs gestrichen. Die Verantwortlichen der Firma sind nach Angaben des "Wall Street Journal" unter Druck geraten, da bereits am 28. Februar der Termin für die Entlassung aus dem Insolvenzverfahren ansteht.
Bis dahin muss das Unternehmen die korrekten Bilanzen für die Jahre 2000, 2001 und 2002 sowie für die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2003 vorlegen. Erst dann könnten die neuen Aktien von MCI an der New Yorker Börse gehandelt werden.
"Wir sind überzeugt davon, dass wir alles noch vor Ende Februar abgeschlossen haben", gibt sich Firmensprecher Brad Burns zuversichtlich. Die Abgabe der Bilanzen für die geforderten Zeiträume werde pünktlich erfolgen, so Burns weiter.
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