15.01.2004

2003

PC-Absatz kräftig gestiegen

Die großen Hersteller von Personalcomputern haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Geräte ausgeliefert als 2002.

Nach Angaben des amerikanischen Marktforschungsunternehmens Gartner stieg die Zahl 2003 im Vergleich zum Vorjahr um 10,9 Prozent auf 168,9 Millionen PCs. Vor allem das große Wachstum bei Notebooks, die steigende Nachfrage von Privatkunden und der Preisverfall seien dafür ausschlaggebend gewesen, so Gartner.

Der Markt für industrielle Anwender wachse zunächst noch langsam. Insgesamt gehe der Trend zum immer stärkeren Wettbewerb zwischen PC-Produzenten und Herstellern von Home-Entertainment-Systemen.

Notebooks aus Taiwan

Über 50 Prozent aller im Vorjahr weltweit verkauften Notebooks stammten aus Taiwan. Laut einer Analyse von Goldman Sachs werden taiwanesische Produzenten auch im laufenden Jahr den globalen Markt beherrschen.

Demnach dürften die beiden größten taiwanesischer Auftragsfertiger Quanta Computer und Compal Electronics 2004 insgesamt fast 21 Mio. Notebooks produzieren. Das ist ein Anteil von genau 42,1 Prozent am vorausgesagten gesamten weltweiten Volumen.

Insgesamt sollen im laufenden Jahr fast 49,5 Mio. Notebooks verkauft werden. Das bedeutet ein Plus von über 25 Prozent gegenüber 2003. Der Output der taiwanesischen Produzenten soll laut Prognosen den weltweiten Bedarf übersteigen. Als Konsequenz daraus erwartet Goldman Sachs einen Verdrängungswettbewerb unter den Auftragsfertigern der asiatischen Insel.