04.01.2004

AUFTRÄGE

Bestechungsaffäre bei IBM Südkorea

Ein Bestechungsskandal erschüttert derzeit die IBM-Niederlassung in Südkorea.

IBM Korea sowie seine lokalen Geschäftsstellen sollen Regierungsbeamte bestochen haben, um an staatliche Aufträge mit einem Volumen von insgesamt 66 Milliarden Won, umgerechnet 44 Millionen Euro, zu gelangen.

48 Angestellte der Regierung und von IBM wurden bereits angeklagt.

Wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, hat IBM Korea sein Bedauern über den Vorfall ausgedrückt, und bekräftigt, die Bestechungen niemals unterstützt oder beauftragt zu haben.

Mitbewerb ebenfalls bestochen

Weiters soll Winsol mit IBMs Hilfe einen Vertrag mit dem Technologieministerium abgeschlossen haben. Dabei soll angeblich der Mitbewerb - LG Electronics und SK C&C - mit Bestechungen dazu gebracht worden sein, ihre Angebote zurückzuziehen.

Jang und 11 andere Angestellte wurden in den letzten Wochen in Haft genommen. Die restlichen Angeklagten befinden sich auf freiem Fuss.