Geld für das "Global Information Grid"
Die US-Regierung hat vier Verträge mit sechs US-Technologieunternehmen abgeschlossen, die den Aufbau des neuen, globalen Netzwerkes für das US-Militär zum Ziel haben.
Wie die "New York Times" am Mittwoch unter Berufung auf die Defense Information Systems Agency [DISA] berichtet, gehen die Aufträge an die Unternehmen Sprint, Qwest Communications, Cisco Systems, Juniper Networks, Ciena Corporation und Sycamore Networks. Der Wert der Aufträge wird laut "NYT" auf mindestens 400 Mio. Dollar geschätzt.
Den Löwenanteil der Aufträge haben Sprint und Qwest an Land gezogen, die wiederum Verträge mit Sycamore und Cisco als Subunternehmen laufen haben.
"Network Centric Warfare" der US-ArmeeGlas global für Netzwerkkrieger
Analysten schätzen jeden der vier Verträge auf ein Volumen von jeweils 100 Mio. Dollar oder mehr. Qwest geht davon aus, dass der Vertrag inklusive der möglichen Optionen eine Dauer von zehn Jahren erreichen könnte.
Die DISA hatte ursprünglich zwei mehrjährige Verträge zur Errichtung eines globalen Glasfasernetzwerkes ausgeschrieben.
Damit soll die Infrastruktur und Bandbreite des Global Information Grid [GIG] des US-Verteidigungsministeriums ausgebaut und die Sicherheit des Netzes erhöht werden.
Dafür sind laut DISA 250 Mio. Dollar für die Implementierung und 140 Mio. Dollar für Support vorgesehen.
PowerPoint-Präsentation der Army über das Grid
