Preise für Online-Musik rutschen
Sony startet im kommenden Jahr einen Spielfilm-Service im Internet für Japan und Europa. "Das ist ein vollkommen neues Service-Modell", sagte Masayuki Nozoe von Sony am Freitag in Tokio.
Derzeit kläre der japanische Medien- und Elektronikkonzern noch, welche Inhalte angeboten und in welchem Format die Daten komprimiert werden sollen. "Wir müssen noch prüfen, wie wir diesen Service gestalten und dabei profitabel sind", sagte Nozoe.
In Japan startet man mit Sharp, Kenwood und Pioneer bereits im Frühjahr mit einem Download-Service für Musik.
Ob Sony dazu ein mobiles Abspielgerät auf den Markt bringen will, um mit Apples Musikangebot "iTunes" und dem portablen MP3- Spieler "iPod".zu konkurrieren, wollte Nozoe nicht bestätigen.
In den USA bietet Sony bereits gemeinsam mit einer Reihe von Medienunternehmen unter der Marke Movielink einen Service an, über den Spielfilme direkt über das Internet an Kunden versendet werden.
Movielink - Europäer werden noch umgeroutetWalmart als Preisdrücker
Auf dem amerikanischen Markt für Online Musik geraten derweil die Preise ins Rutschen. Am Donnerstag gab der Kaufhaus-Konzern Wal-Mart bekannt, mehrere Hunderttausend Songs zum Preis von 88 US-Cents im Windows-Mediaformat anzubieten.
Ds ist deutlich günstiger etwa als Apples iStore und anderer Mitbewerber, die Songs zum Einheitspreis von 99 Cent offerieren.
Der Service ist seit Donnerstag bereits im Probebetrieb online, der eigentliche Launch soll im Februar erfolgen.
Das Musik-Angebot von WalmartAOL vertreibt iTunes
Genau am selben Tag startete AOL seine Kooperation mit Apples
iTunes-Store, die im Oktober vereinbart wurde, nachdem Apple eine
iTunes-Version für die Windows-Plattform veröffentlicht hatte.
"Welcome AOL-Users" heisst es bei Apple
