TeleTrader schraubt Prognose zurück
Der Wiener Börsensoftware-Anbieter TeleTrader hat in den ersten neun Monaten seine Umsatzziele verfehlt und rechnet nun für das Gesamtjahr 2003 statt eines ausgeglichenen Ergebnisses mit einem Verlust.
Nach den ersten drei Quartalen lag das operative Ergebnis [Ebit] mit minus 399.000 Euro um 19.000 Euro unter dem Vorjahreswert. Wie TeleTrader am Montag in einem Aktionärsbrief weiter mitteilte, verbesserte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit [EGT] um 62.000 Euro auf minus 349.000 Euro.
Der Umsatz sei in den ersten drei Quartalen mit 3,23 [nach 3,59] Mio. Euro um 13,5 Prozent unter den eigenen Zielen gelegen, so die börsenotierte Firma, die gleichzeitig betonte, dass die heurigen Zahlen auf internen Berechnungen basieren und nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar seien. Das Eigenkapital sank von 4,95 auf 4,23 Mio. Euro.
Mitarbeiterzahl stabil
Das Verfehlen der eigenen Vorgaben begründet TeleTrader
einerseits mit dem hohen Dollarkurs und andererseits mit dem Ausbau
der Vertriebstätigkeit. Die Mitarbeiterzahl von 114 blieb stabil.
Teletrader
