Kirche ehrt den "Mailüfterl"-Erfinder
Der Wiener Informationstechniker Heinz Zemanek, Vater des legendären "Mailüfterls", einer der ersten Computer Europas, wird für sein wissenschaftliches Lebenswerk mit dem diesjährigen "Kardinal-Innitzer-Preis" ausgezeichnet.
Mit der Entwicklung des "Mailüfterls", eines volltransistorischen, binär-dezimalen Rechenautomaten, begann Zemanek 1954.
Die Auszeichnung überreicht laut einem Bericht von Kathpress Kardinal Christoph Schönborn bei einem Festakt am 20. Dezember.
Zemanek erwartet Ende der ElektronikGeschichte
"Mailüfterl" hieß die Anlage deshalb, um der Großrechnerphilosophie der damaligen "Whirlwind"-Entwicklung in den USA die Philosophie einer kleineren Technik entgegenzusetzen.
Mit Hilfe des "Mailüfterl-Teams" konnte Zemanek 1958 den Aufbau fertig stellen. 1961 übersiedelte sein Team zu IBM, es folgte dem Angebot, unter der Federführung Zemaneks ein Forschungs-Laboratorium in Wien aufzubauen.
Dessen Hauptleistung stellte in der Zeit von 1961 bis 1976 die formale Definition der Programmiersprache PL/1 dar.
