05.12.2003

CD UND DVD

Geld zurück beim Rohling-Kauf

Der Verein zur Förderung freier Software [FFS] hat eine Informationskampagne zur Rückvergütung von Pauschalabgaben auf CDs und DVDs in Österreich gestartet.

Mit der Aktion wolle man "die schweigende Mehrheit auf ihre gesetzlichen Rechte und auf die versuchte Kriminalisierung bzw. Gehirnwäsche durch eine Unterhaltungsindustrie, die den Hals nicht voll kriegt, hinweisen", schreibt Georg Jakob, Vorsitzender des Vereins.

Die Leerkassettenvergütung wird auch auf CD- und DVD-Rohlinge aufgeschlagen, wenn diese tatsächlich für Urlaubsfotos, Geschäftsdaten, freie Software wie GNU/Linux oder vom Käufer selbst erstellte Inhalte verwendet werden.

Fax und Beleg bringt Geld

In der Praxis werde von diesem Recht allerdings kaum Gebrauch gemacht, obwohl es eigentlich völlig unkompliziert sei, zu seinem Recht und Geld zu kommen.

Ein einfaches Fax und die Übermittlung entsprechender Kassenbelege genüge, so Jakob weiter.

Bei Abgaben von 36 Cent pro DVD und 20 bzw. 23 Prozent pro CD kämen bei Privat-Usern und kleinen Unternehmen wie etwa Grafikstudios, die mehrere hundert Leer-CDs pro Jahr für Back-ups benötigten, durchaus signifikante Summen heraus.