Mobilfunker wollen politischen Rückhalt
Das Forum Mobilkommunikation, eine Brancheninitiative der österreichischen Mobilfunkbetreiber, der Mobilfunkindustrie und des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie [FEEI], wünscht sich ein politisches Bekenntnis zum Aufbau von Mobilfunk-Infrastruktur:
"Mangelndes Wissen und kurzsichtige Versuche, rasches politisches Kleingeld zu machen", würden vor allem auf regionaler und lokaler Ebene die nachhaltige Entwicklung der Branche behindern, sagte FEEI-Geschäftsführer Lothar Roitner am Freitag vor Journalisten.
Forum MobilkommunikationUMTS in Salzburg
Als Beispiel nannte Roitner die Situation in Salzburg: "Auf der einen Seite fördern Stadt und Land Salzburg den Neubau der Fachhochschule, die einen Telekom-Studiengang betreibt, in dem unter anderem UMTS-Applikationen entwickelt werden."
Gleichzeitig verhindere die Politik "ohne sachlichen Grund" die Errichtung von UMTS-Netzen auf Salzburger Boden und beschneide damit massiv die Entwicklungsmöglichkeiten und Berufschancen der jungen Studierenden.
Moderne Infrastruktur werde immer mehr zum entscheidenden Faktor im internationalen Standortwettbewerb, so Roitner.
Vor allem die junge Generation nutze die Vorteile des Mobilfunks mit großer Selbstverständlichkeit. Der Blickwinkel junger Menschen auf dieses Thema sei daher umso wichtiger, um in Zukunft intelligente mobile Anwendungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen der User noch besser entgegenkämen.
