Leica wieder in der Gewinnzone
Dank guter Digitalkameraverkäufe
Der Kamerahersteller Leica Camera ist im abgelaufenen Geschäftsjahr in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Die österreichische Beteiligungsgesellschaft ACM hatte Leica vergangenes Jahr mehrheitlich übernommen und hält mittlerweile 96 Prozent der Anteile. Das Unternehmen schrieb 2006/07 [per Ende März] einen Gewinn von einer halben Million Euro, wie Leica am Mittwoch mitteilte.
Gewinn mit Kompaktkameras
Im Vorjahr war noch ein Verlust von neun Mio. Euro zu Buche gestanden. Das Betriebsergebnis [EBIT] stieg auf fünf [Vorjahr: minus sechs] Mio. Euro. Der Umsatz legte um gut ein Drittel auf 146 Mio. Euro zu. Vor allem digitale Kompaktkameras hätten sich gut verkauft, hieß es.
Das Traditionsunternehmen aus dem hessischen Solms hatte zunächst den Trend zur Digitalfotografie verschlafen und war dadurch in eine Schieflage geraten. Nun setzt die Firma bei der Herstellung digitaler Kompakt- und Spiegelreflexkameras auf ihre Kooperation mit dem japanischen Matsushita-Konzern [Panasonic], entwickelt Objektive für das digitale Spiegelreflexsystem Four Thirds und bietet mit der M8 eine professionelle digitale Sucherkamera mit Wechselobjektiven an.
(APA | dpa)
