24.11.2003

3,5-G KOMMT

Nachbrenner für UMTS-Netze

Während die Telekom-Branche für 2004 den allgemeinen Durchbruch von 3-G-Anwendungen und -Services erhofft, beschäftigen sich Vorstände und Telekom-Strategen naturgemäß mit dem, was nachher kommen soll.

Die Telekom-Marktforscher der ARC Group prohpezeien: nach 3-G [auch bekannt als UMTS] kommt nicht 4-G, sondern für längere Zeit 3,5-G. Ebenso starke Wirkung auf den Markt wie die kommende Aufrüstung der 3-G-Netze werde die notwendige Integration von WLANs haben.

Das steht an

Diese Rolle sollen nun neue Protokolle und Übertragungstechnologien wie High Speed Downlink Packet Access [HSDPA], Time-Division-Duplex [TDD] und Flash-OFDM übernehmen.

Hoffnung auf HDSPA

Am meisten erwartet man sich in der Branche freilich von HSDPA, von Größen wie Nokia unterstützt. Diese Technologie nützt - verkürzt gesagt - adaptive Modulation und einen neuen Typus von Downlink-Kanal, der das mögliche Datenvolumen vom Sender zum Benutzer verfünffachen soll.

WLANS, circuit switched

Ob 3 oder 3,5, die Integration von WLANs in die Mobilfunknetze der nächsten Zukunft sehen die Analysten der ARC Group als "lebensnotwendigen Schritt".

Das Modell der Zugangspyramide, nämlich Zugang des Users zu verschiedenen mobilen Netzwerken, die nebeneinander existieren, werde einer Weiterentwicklung zu 4-G-Diensten keineswegs abträglich sein, sondern diese unterstützen.