Mobilfunkmasten bleiben unter Grenzwert
Die Strahlung von Mobilfunksendemasten bleibt einer neuen Studie des deutschen TÜV Nord zufolge weit unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte.
Die Messwerte unterschritten in der Regel die von der Verbraucherzentrale Nordrhein Westfalen [NRW] empfohlenen Vorsorgewerte, wie das von den deutschen Handynetzbetreibern gegründete Informationszentrum Mobilfunk mitteilte.
"Von einer gesundheitlichen Gefährdung kann bei diesen geringen Feldstärken keine Rede sein", bewertete der Biologe Andreas Wojtysiak von der Universität Witten-Herdecke die Ergebnisse.
Der Mobilfunkverein hatte für die Messungen in Nordrhein-Westfalen 20 Kommunen aufgefordert, selbst Standorte und Messpunkte zu benennen. Gemessen worden sei daher vorwiegend in Kindergärten, Schulen und Kliniken, aber auch in Wohngegenden, erklärte der Verein.
Informationszentrum MobilfunkEin Zehntel des Grenzwertes
Bei der Messung hätten die TÜV-Experten an über 100 Messpunkten nur elektromagnetische Felder in minimaler Höhe gefunden.
Selbst der höchste ermittelte Wert erreiche bei maximaler Auslastung der Mobilfunkanlage nur 0,09 Prozent des gültigen Grenzwertes bezogen auf die Leistungsflussdichte.
