Lukrative Zeiten für Blackstone-Boss
Jahresgehalt: 400 Millionen US-Dollar
Stephen Schwarzman, Chef und Mitgründer der Beteiligungsgesellschaft Blackstone, bekommt ein Jahresgehalt von knapp 400 Millionen US-Dollar. Wie am Montag aus einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht hervorging, verdiente der Manager im abgelaufenen Geschäftsjahr 398,3 Millionen Dollar in bar.
Nach dem geplanten Blackstone-Börsengang soll Schwarzman der Mitteilung zufolge 23 Prozent an der Investmentfirma halten. Damit dürfte er im Zuge des Börsengangs in der Liste der reichsten Menschen der Welt so schnell aufsteigen wie nur wenige vorher: Sollten die Aktien für jeweils 30 Dollar ausgegeben werden, wäre sein Anteil 7,73 Milliarden Dollar wert.
Geschickt gewirtschaftet, Vermögen vervielfacht
Der andere Blackstone-Mitgründer, Peter Peterson, bekommt ein Jahresgehalt von knapp 213 Millionen Dollar und soll nach dem IPO vier Prozent an der Investmentfirma halten. Schwarzman und Peterson gründeten Blackstone vor 22 Jahren mit einem Startkapital von 400.000 Dollar.
Inzwischen hält die Gesellschaft Beteiligungen im Wert von 88 Milliarden Dollar, unter anderem auch an der Deutschen Telekom. Von dem Börsengang verspricht sich die Beteiligungsgesellschaft mehr Flexibilität beim Zugang zu frischem Geld und neue Möglichkeiten, die Beschäftigten zu entlohnen.
Auslöser von Arbeitskämpfen
Auch Ron Sommer, der ehemalige Chef der Deutschen Telekom, ist Berater von Blackstone. Der Investmentfonds gilt als starker Treiber der von DT-Chef Rene Obermann derzeit betriebenen Outsourcing- und Rationalisierungsmaßnahmen, die das Unternehmen in einen der härtesten Arbeitskämpfe seiner Geschichte geführt haben. Blackstone hält 4,5 Prozent der Anteile an der Deutschen Telekom AG.
(Reuters | futurezone)
