USA schließen Echelon-Lauschposten
Zwei Jahre später als zunächst geplant wollen die USA ihre umstrittene Abhörstation in Oberbayern doch schließen. Als Termin nannte eine Sprecherin am Mittwoch den 30. September 2004.
Die US-Geheimdienste nutzen die Abhörstation seit mehr als 30 Jahren zu Spionagezwecken. Nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 hatte Washington die bereits geplante Schließung verschoben.
Die Lauschstation des US-Stützpunktes in Bad Aibling bei Rosenheim ist Teil des globalen Abhörsystems Echelon, dessen Existenz die USA lange verheimlicht hatten. Europäische Politiker hatten Washington deshalb Wirtschaftsspionage vorgeworfen.
Nach den Terroranschlägen in New York und Washington soll die Anlage für den Anti-Terror-Kampf der US-Streitkräfte eingesetzt worden sein. Das soll der Grund dafür gewesen sein, dass die US-Amerikaner den Standort nicht bereits 2002 aufgaben.
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