29.10.2003

VER.DI

Gewerkschaft gegen DT-Forderungen

Die Forderung der Deutschen Telekom [DT] nach Arbeitszeit- und Einkommenskürzungen für rund 100.000 Beschäftigte hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di als "indiskutabel" zurückgewiesen.

"Der Vorschlag von Personalvorstand Heinz Klinkhammer geht in die falsche Richtung", sagte Franz Treml, Mitglied des ver.di-Vorstandes und Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der DT, am Mittwoch. Den Arbeitnehmern könne man nicht allein die Lasten aufbürden.

Als Gegenleistung für diesen Beschäftigungspakt würden betriebsbedingte Kündigungen über 2004 hinaus ausgeschlossen. Außerdem würde die DT aus den so gewonnen Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe 10.000 Arbeitsplätze finanzieren können.

Bis Ende 2005 will das Unternehmen konzernweit über 40.000 Stellen einsparen.