Sony und NTT entwickeln Handyzahlung
Sony und der japanische Mobilfunker NTT DoCoMo arbeiten an einem gemeinsamen System, das Mobiltelefon zum elektronischen Zahlungsmittel auszubauen.
Dazu soll ein neuer Handychip mit Smart-Card-Technologie entwickelt werden.
Smart Cards zum elektronischen Bezahlen hat Sony unter der Bezeichnung EDY [Euro, Dollar, Yen] bereits im Einsatz: In Japan sind 2,7 Millionen EDY-Karten im Umlauf, die von 2.700 Geschäften akzeptiert werden.
Nun soll diese Funktionalität in die SIM-Karte integriert werden.
Bürgerkarte auf Handychip
Nicht nur zum Bezahlen, sondern auch zur Authentifikation im
elektronischen Behördenverkehr soll das Handy herangezogen werden.
Ein Handychip mit integrierter Bürgerkartenfunktion wäre zu diesem
Zweck möglich.
Ein "Vorzeigegesetz" zum E-GovernmentSoll weltweiter Standard werden
Die Entwicklung wird unter dem Dach des neu gegründeten Gemeinschaftsunternehmens FeliCa vonstatten gehen. Sony steuert mit sechs Billionen Yen [47 Mio. Euro] etwa 60 Prozent bei, NTT investiert die anderen 40 Prozent.
Die beiden Unternehmen hoffen mit ihrer FeliCa-Technologie einen weltweiten Standard zu etablieren.
Umsatzquelle sollen dann die Einnahmen mit Lizenzgebühren von Mobilfunkern und Handelskonzernen werden.
