Sony schaut nicht mehr in die Röhre
Sony macht mit seinem angekündigten Rückzug aus der Produktion von Röhrenbildschirmen Ernst.
So wird der Konzern nach Informationen der japanischen Zeitung "Nihon Keizai Shimbun" die Produktion von CRT-TV-Geräten in Japan Mitte nächsten Jahres komplett stoppen.
Nach Informationen der Zeitung werden die beiden Fabriken in Inazawa und Mizunami im nächsten Jahr ihre Produktion gänzlich auf LCD-TV-Geräte und andere Flach-Displays umstellen.
Produzenten erwarten sich von neuen Technologien wie LCDs und Plasma-Panels darüber hinaus wesentlich höhere Margen als von Röhrenbildschirmen.
Sonys Pläne zur Umstellung sind Teil einer groß angelegten Restrukturierung seiner Elektroniksparte und anderer Geschäftseinheiten, in die der Konzern insgesamt 300 Mrd. Yen [2,3 Mrd. Euro] stecken will. Anfang des Monates hatte das Unternehmen bekannt gegeben, bei der Produktion auf die Kostenbremse steigen zu wollen. So werden die im Produktionsprozess verwendeten Teile radikal ausgemistet und ihre Zahl um 90 Prozent reduziert.
Sony will 90 Prozent weniger Teile
