Logitech auf Erholungskurs
Der Schweizer Computerzubehör-Hersteller Logitech hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2003/04 [per 30. September] 26,9 Mio. USD [23,1 Mio. Euro] Gewinn erzielt.
Im Rekordjahr 2002/03 waren es noch 31,8 Mio. USD gewesen. Dies entspricht einem Rückgang von 15,4 Prozent.
Wie aus Mitteilung vom Dienstagabend hervorgeht, konnte Logitech dagegen beim Umsatz massiv zulegen. Er stieg um 14,5 Prozent auf 511,8 Mio. USD. Der Betriebsgewinn sank von 38,3 auf 35,3 Mio. Dollar.
Besser als von Logitech selber erwartet, schnitt vor allem das zweite Quartal 2003/04 ab. Noch im Juli hatte Logitech mit einer Gewinnwarnung negative Schlagzeilen geschrieben und die Börsenanalysten verunsichert. Mit einem Reingewinn von 21,2 Mio. USD und einem Betriebsgewinn von 27,4 Mio. USD sei das beste Zweitquartalsresultat der Firmengeschichte erzielt worden, hieß es in der Mitteilung. Der Umsatz belief sich dabei auf 293,6 Mio. USD.
Q1 2003: Logitech in Q1 mit ErgebniseinbruchWachstum gut verdaut
Logitech äußerte denn auch Zufriedenheit über die neusten Zahlen. Die Verkäufe, die "solide Profitabilität" und die erhöhten Margen im zweiten Quartal zeigten, dass Logitech ihr Wachstum gut verdaue und die Kostensenkungsprogramme funktionierten, wird Chef Guerrino De Luca zitiert.
Außerdem sei es gelungen, bei den Logitech-Schlüsselprodukten wie etwa den kabellosen Computermäusen, den Endgeräten für Spielkonsolen, den Kopfhörern, Webcams und PC-Lautsprechern signifikant zu wachsen und die Marktanteile zu halten oder gar zu steigern.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2003/04 will Logitech den Umsatz um zehn Prozent und den Betriebsgewinn um 15 Prozent steigern. Im Rekordjahr 2002/03 hatte Logitech einen Umsatz von 1,1 Mrd. USD und einen Betriebsgewinn von 123,9 Mio. USD erzielt.
