16.10.2003

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Mobilfunker zufrieden mit Nummernportabilität

Nach langwierigen und kontroversen Verhandlungen und einem Runden Tisch zum Thema Rufnummernmitnahme zeigten sich die österreichischen Mobilfunkbetreiber mit der nun von Verkehrsminister Hubert Gorbach unterzeichneten Nummernübertragungsverordnung [NÜV] am Donnerstag durchwegs "zufrieden".

Marktführer Mobilkom Austria sieht in der Verordnung eine "gute Lösung für die Konsumenten", die sich auf die Kundenzahl nicht groß auswirken werde. Bei der praktischen Umsetzung könnte es aber bei der Einhaltung der Frist bis 1. Mai 2004 "knapp werden", so Sprecherin Elisabeth Mattes.

T-Mobile-Sprecherin Manuela Bruck "ist froh, dass eine Lösung im Dienste der Kunden gefunden wurde". Große Veränderungen bei den Kundenströmen erwartet sich T-Mobile am ehesten noch bei den Geschäftskunden, wovon der zweitgrößte Mobilfunkanbieter T-Mobile profitieren könne. Den Termin 1. Mai 2004 sieht Bruck als durchaus einhaltbar.

Hutchison bleibt vorsichtig

Bei der Nummer 4 am heimischen Handymarkt, tele.ring, ist man besonders von Verkehrsminister Gorbach angetan. "Das war eine tolle Leistung des Ministers", so tele.ring-Chef Hubertus Hofkirchner, der die heutige Gesprächsrunde von Betreibern und Minister als "sehr produktiv" bezeichnete.

UMTS-Anbieter Hutchison ["3"] betrachtet die Verordnung "vorsichtig positiv". "Wir begrüßen das Recht des Kunden auf One-Stop-Shopping, das umfassende Informationsrecht des Kunden und die kurze Übertragungsfrist", so "3"-Regulierungsexperte Bernhard Wiesinger. Er mahnt jedoch zur Vorsicht, denn der "Widerstand der eingesessenen Mobilfunker lässt erwarten, dass die Details einer Nummernübertragungslösung erst in einem Verfahren vor der Telekom-Regulierungsbehörde geklärt werden können".