TA verabschiedet sich aus New York

Delisting
24.04.2007

Ausstieg vom Börseplatz USA

Die Telekom Austria [TA] wird sich von der New Yorker Börse [NYSE] zurückziehen. Das primäre Listing an der Wiener Börse wird beibehalten.

In Anbetracht des geringen Handelsvolumens der American Depository Shares in New York habe man sich zu dem Schritt entschlossen, um den Verwaltungsaufwand zu verringern und die mit dem Listing verbundenen Kosten zu senken, sagte TA-Finanzvorstand Hans Tschuden.

Letzter Handelstag 11. Mai

Es wird erwartet, dass die Deregistrierung von der New York Stock Exchange am 14. Mai effektiv wird.

Weiters teilte die TA am Dienstag mit, 2,65 Mrd. Euro seien für "Wachstumsinvestitionen" in Ost- und Südosteuropa zur Verfügung.

Sollten "profitable Wachstumsinvestitionen" aber nicht ausreichend verfügbar sein, beabsichtige die TA, innerhalb der nächsten 24 Monate bis zu zehn Prozent der Aktien zu erwerben. Von 2007 bis 2010 will das Unternehmen insgesamt 1,4 Mrd. Euro an Dividenden ausschütten.

Umsatz will die TA von 2007 bis 2010 jährlich etwa um ein bis 1,5 Prozent steigern, das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll jährlich um 1,5 bis 2 Prozent wachsen. Der Nettoüberschuss soll mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von mehr als zehn Prozent ansteigen. Mögliche Umsatzeinbußen durch geringere Roamingentgelte im Mobilfunk seien dabei allerdings noch nicht berücksichtigt, hieß es.

(futurezone | APA)