15.09.2003

SPARKURS

Weniger Geld für Netzwerk-Sicherheit

Unternehmen investieren immer weniger in die Sicherheit ihrer Computernetzwerke. Das geht aus der "IT-Security 2003"-Studie der "Informationweek" hervor.

Trotz der zunehmenden Bedrohung durch Viren, Würmer und Hacker bleiben die Sicherheitsbudgets in Unternehmen gleich oder werden geringer.

"Das ist ein gefährlicher Spartrend, denn mangelnde Sicherheit kann die Unternehmen teuer zu stehen kommen", sagte Andreas Raum vom IT-Management-Magazin.

Ex-Mitarbeiter als Sicherheitsrisiko

Im vergangenen Jahr gaben 27 Prozent der Unternehmen an, mehr in die IT-Sicherheit investieren zu wollen. Jetzt sind es nur noch 24 Prozent. Im Zuge der allgemeinen Kostensenkungen stieg die Anzahl der Firmen, die weniger oder gleich viel Geld ausgeben wollen.

Vorbeugung wird nach den Worten von Raum klein geschrieben. Verluste, die durch Würmer und Viren verursacht wurden, stiegen den Erhebungen zufolge an.

Zudem komme fast ein Drittel der Verstöße von innen. "Aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter haben Zugriff auf Daten, an die sie nicht herankommen sollten", sagt Raum.

Hinzu komme, dass das Problembewusstsein der Mitarbeiter im Allgemeinen eher gering ist. "IT-Sicherheit wird häufig als Chefsache gesehen."