Bandbreitenpreise fallen weiter
"Viele Unternehmen, die Milliarden in den Aufbau weltweiter Datennetzwerke gesteckt haben, werden ihr Geld niemals wieder sehen. Immer mehr von ihnen werden zusperren müssen oder übernommen werden, weil der Preis für Bandbreiten weiter fallen wird", erklärt Justin Sims, Vizepräsident von AT&T, in einem Interview mit dem "Wall Street Journal". "Das wird sogar so weit gehen, dass die Preise nur noch die Betriebskosten der Glasfasernetze abdecken."
500.000 Kilometer Unterwasserkabel
Obwohl man die finanziellen Mittel hätte und selbst fast 500.000
Kilometer Unterwasserkabel verlegt habe, sei es für AT&T wesentlich
sinnvoller, selbst Kunde solcher Netzwerke zu sein, als marode
Netzbetreiber aufzukaufen. "Es hat mehr Sinn, diese Leistungen zu
mieten, als einen Dollar dafür auszugeben, ein Unternehmen und mit
ihm seine Betriebskosten aufzukaufen", meint Sims weiter.
Über AT&TDeshalb konzentriere sich AT&T immer mehr darauf, für seine Datenkunden Systeme und Netzwerke aufzubauen, die diese weltweiten Datennetze ausnützen. "Nachdem in den letzten zwei, drei Jahren wenig investiert wurde, beginnt sich die Wirtschaft wieder zu erholen", so Sims, "weshalb die Kunden wieder mehr für Applikationen und Verbesserung ihrer Netzwerke ausgeben werden."
