07.09.2003

FTC-STUDIE

Identitätsdiebstahl boomt in den USA

27,3 Mio. US-Bürger sind in den letzten fünf Jahren angeblich Opfer eines Delikts in Verbindung mit Identitätsdiebstahl geworden.

Alleine im vergangenen Jahr waren jedenfalls laut einer Studie der Federal Trade Comission [FTC] 9,9 Mio. US-Amerikaner betroffen. Durch diese Art von Verbrechen sei Unternehmen im vergangenen Jahr ein Schaden von beinahe 48 Mrd. USD entstanden und auch den Konsumenten wären fünf Mrd. USD entwendet worden.

Unter Identitätsdiebstahl werden etwa Delikte zusammengefasst, wenn die Kreditkarte durch eine fremde Person missbraucht wird, jemand sich Zugang zu Bankkonten verschafft oder Konten oder Kreditkarten unter fremdem Namen bestellt bzw. eröffnet werden.

Statistik

Die Studie zeigt auch auf, dass es durchaus einen Unterschied gibt, ob Betrüger auf bereits existierende Konten zugreifen oder ob sie neue Konten im Namen der Opfer eröffnen. Letzteres führt demnach zu einer weitaus höheren Schadenssumme und außerdem werde mehr Zeit benötigt, die Schäden zu beheben.

In diesen Fällen habe der durchschnittliche Schaden für Unternehmen 10.200 USD und für Personen 1.180 USDbetragen. Die Durchschnittsschäden für jegliche Form des Identitätsklaus liegen laut FTC bei 4.800 USD für Unternehmen beziehungsweise 500 USD bei Konsumenten.