DVDs, TV-Flachmänner als IFA-Renner
Mit der Präsentation zahlreicher technischer Neuheiten ist am Freitag die 44. Internationale Funkausstellung [IFA] in Berlin eröffnet worden. 1.007 Aussteller aus 37 Ländern präsentieren bis zum 3. September ihre Produkte auf der weltweit bedeutendsten Messe für Unterhaltungselektronik.
Die Branche erwartet von der Messe die ersehnte Trendwende bei Umsatz und Kauflust. Gerechnet wird damit, dass wie auf der letzten IFA vor zwei Jahren Aufträge im Wert von rund zwei Milliarden Euro gezeichnet werden.
Als Wachstumsmotoren gelten in erster Linie DVD und digitales Fernsehen. Im ersten Halbjahr 2003 wurden 23,7 Millionen DVDs verkauft und damit zehn Millionen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, Tendenz weiter steigend.
Bis Ende des Jahres erwartet die Branche, dass 39 Prozent aller Haushalte einen DVD-Spieler besitzen. Vier Jahre zuvor war es knapp ein Prozent.
Die IFA 2003TV-Flachmänner
Ein weiterer Trend sind Flachbildschirme, die billiger geworden
sind und künftig den Massenmarkt erobern sollen. Zu den größten
Exemplaren zählt ein Gerät von Samsung mit einer Diagonale von über
einem Meter, Kostenpunkt: 9.000 Euro.
Der LW-40A23W, Diagonale 102 cm, Tiefe 5,8 cmEbenfalls im Trend liegen kabellose Hi-Fi-Anlagen und Fernsehern, die auf Funksignale reagieren und mit leistungsstarken Akkus betrieben werden. Sharp zeigt einen Akku-Fernseher mit Funkempfänger, der mobilen Fernsehgenuss ermöglicht.
Ab November soll das Gerät für 1.800 Euro erhältlich sein.Drahtloses Multimedia
Zu sehen sind auf der IFA auch hochgerüstete Fernseher, die auch als Videorecorder, Computer, Hi-Fi-Anlagen oder DVD-Brenner nutzbar sind.
Auf Basis der Multimedia Home Platform [MHP] präsentieren verschiedene Unternehmen interaktive Fernsehportale. So wird unter anderem Einkaufen mit der Fernbedienung möglich. Hinter MHP verbergen sich interaktive Anwendungen, die direkt über den Bildschirm ausgeführt werden können.
