Linux Foundation gibt Vorstand bekannt
Die gemeinnützige Linux Foundation hat am Dienstag ihren Vorstand vorgestellt.
Das 15-köpfige Gremium umfasst Vertreter einiger Großkonzerne und -organisationen wie HP, IBM, Fujitsu und der Bank of America.
Bekanntestes Gesicht dürfte der südafrikanische Multimilliardär Mark Shuttleworth sein, der die beliebte Linux-Distribution Ubuntu unterstützt. Auch der IT-Rechtsexperte und Microsoft-Kritiker Andrew Updegrove ist mit von der Partie. Für Novell sitzt Markus Rex im Vorstand, CTO für die strategische Weiterentwicklung der Open-Source-Plattform.
AMD statt Intel
Für Chiphersteller AMD sitzt Marc Miller im Vorstand. Er kümmert sich bei AMD um die Belange der Open-Source-Entwickler. Intel dagegen ist in dem Gremium nicht vertreten.
Interessant auch das Engagement von Motorola, vertreten durch Christy Wyatt, die sich beim Elektronikkonzern um die Entstehung eines "gesunden Ökosystems" von Business-Modellen rund ums Handy kümmern soll.
Motorola ist Gründungsmitglied des im Jänner 2007 vorgestellten Projekts LiMo, das ein einheitliches Linux für Mobiltelefone schaffen will. Auch LiMo-Unterstützer NEC hat mit Tsugikazu Shibata ein Konzernmitglied in den Stiftungsvorstand entsandt.
Die erst vor kurzem gegründete gemeinnützige Linux Foundation entstand durch die Fusion der Open Source Development Labs und der Free Standards Group. Ziel der Stiftung ist es, die Verwendung von Linux zu fördern, es gegen rechtliche Angriffe zu schützen und zu standardisieren.
