27.08.2003

ITALIEN

Mobilfunker Wind drängt an die Börse

Der italienische Mobilfunkbetreiber Wind, Tochter der Stromgesellschaft Enel, will "so rasch wie möglich" an die Mailänder Börse gehen. Das betonte der Geschäftsführer der Telekom-Gruppe, Tommaso Pompeo.

"Wir hoffen, dass uns die Börse unterstützen wird, damit der Börsengang so bald wie möglich stattfinden kann", sagte Pompeo, der bis Jahresende 2003 für Wind mit schwarzen Zahlen rechnet.

"Schwierige Phase ist zu Ende"

Der Wind-Chef ist für die Zukunft der Telekom-Branche optimistisch.

"Die schwierige Phase ist zu Ende. Es gibt wichtige Zeichen des Aufschwungs in einem Bereich, der in der Vergangenheit von finanziellen Faktoren gedopt wurde. Der Neustart hat begonnen und Italien kann in diesem Sektor ein wichtiger Player sein", betonte Pompeo.

Der Wind-Chef zeigte sich zuversichtlich, dass das Misstrauen der Finanzmärkte für Telekom-Aktien bald vorübergehen werde. "Die wichtigsten Telekom-Betreiber werden dieses Jahr positive Resultate melden, das Vertrauen wird rasch zurückkehren", versicherte Pompeo.