EU-IT-Sicherheit in österreichischer Hand
Reinhard Posch von der TU Graz übernimmt den Vorsitz der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit [ENISA].
Reinhard Posch, Informatik-Professor an der TU Graz und Chief Information Officer der österreichischen Bundesregierung, wurde am Freitag zum Vorsitzenden der European Network and Information Security Agency [ENISA] gewählt.
IT-Sicherheitsfragen auf EU-Ebene
Posch ist damit an leitender Stelle für IT-Sicherheitsfragen auf europäischer Ebene zuständig. Verhinderung von Spam, Betrug beim Online-Banking oder auch Verschlüsselung elektronischer Dokumente sind Themen, die in den Aufgabenbereich der europäischen IT- Sicherheitsagentur ENISA fallen.
Die 2004 gegründete Agentur mit Sitz im griechischen Heraklion berät die Europäische Kommission sowie die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in Fragen der Informations- und Kommunikationstechnologie und koordiniert die IT- Aktivitäten auf europäischer Ebene.
Posch und sein Team beschäftigen sich an der TU Graz bereits seit den späten 80er Jahren mit Fragen der Kryptographie und der Computersicherheit. Mikrochip-Entwürfe für Sicherheitskarten und Sicherheitsmechanismen für E-Government sind Schwerpunkte seines Instituts für Angewandte Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnologie an der TU Graz.
