Nächste Office-Version in den Startlöchern
Microsoft hat am Dienstag erstmals die Preise seiner kommenden Version von Office bekannt gegeben.
Das neue Office 2003 soll am 21. Oktober auf den Markt kommen und die kürzlich gesenkten Preise für Office XP beibehalten. In den USA kostet die Standardedition demnach 399 USD, die Professional-Version 499 und die Lizenz für Studenten und Lehrer 149 USD.
Derzeit testen die PC-Hersteller die frische Software, die für fertig ausgelieferte Computer bereits im September verfügbar ist. Ursprünglich war Microsoft von einem Start "im Spätsommer" ausgegangen.
Neue Softwarepackages
Die Office-Suite enthält neben bekannten Programmen wie Word,
Excel und Powerpoint auch zwei neue Softwarepackages. Zum einen wird
InfoPath integriert, eine Software zur Erstellung von elektronischen
Formularen für Datenbanken. Zum anderen debütiert OneNote, ein
Programm, das Notizen verwaltet.
MicrosoftLizenzmodelle für Geschäftskunden
Augenmerk legt der Softwarekonzern auch auf die Corporate-Versionen seines Office-Paketes. Deren Preise sollen am ersten September bekannt gegeben werden. Es wird erwartet, dass Microsoft mit niedrigen Preisen auf den Markt geht, um die Geschäftskunden davon zu überzeugen, ins neue Volume-Licensing-Programm zu wechseln. Das auch als "Software Assurance" bekannte und umstrittene Modell sieht Zwangsupdates vor, allerdings zu einem insgesamt niedrigeren Preis.
Microsoft sieht Office 2003 als Meilenstein - erstmals wird quer durch alles Applikationen XML [eXtensible Markup Language] breit unterstützt. Damit soll Office leichter an Backend-Systeme und Webservices angeschlossen werden können.
Der eigentliche Launch findet am 21. Oktober in New York statt.
