Gute Zahlen bei Fujitsu Siemens Österreich
Geschäft mit Rechenzentren wird ausgebaut
Der deutsch-japanische Konzern Fujitsu Siemens Computers [FSC] eröffnet im April sein Kompetenzzentrum für Rechenzentren in Wien. Das Zentrum soll für den gesamten osteuropäischen Raum inklusive Russlands und der Ukraine zuständig sein und sieben bis acht Mitarbeiter beschäftigen, so FSC-Österreich-Chef Wolfgang Horak, der sich bei der Gelegenheit auch zu den aktuellen Zahlen seines Unternehmens äußerte.
Marktanteil bei gut zehn Prozent
FSC Österreich sieht sich derzeit in einer fragilen Phase mit einem kontinuierlichen Aufwärtstrend. Das Endkundengeschäft mit Notebooks, PCs und PDAs habe sich gut entwickelt.
Der Marktanteil auf diesem Gebiet liegt laut Horak bei 9,7 Prozent. Im Lauf der kommenden drei Jahre will er auf 13 bis 14 Prozent kommen. Für das Ende März ablaufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 155 bis 160 Mio. Euro Im Jahr zuvor betrug er noch 135 Mio. Euro.
Schwaches Geschäft mit UMTS-Notebooks
Schwächen sieht Horak noch beim Absatz von Notebooks. Besonders jene Geräte mit integrierten UMTS-Datenkarten seien nicht so gut gelaufen, wie man sich erhofft habe. Dafür habe der PC ein Revival erlebt - nicht zuletzt, weil die Standgeräte schon sehr früh mit dem neuen Betriebssystem Windows Vista ausgestattet wurden.
Sehr zufrieden zeigte sich Horak mit dem Bereich Tablet-PCs. Diese würden sich im Gesundheitsbereich sehr gut verkaufen.
(APA)
