07.08.2003

STUDIE

Große Zukunft für Web-Services erwartet

Wegen ihrer Flexibilität werden Web-Services-Technologien vermehrt in Integrationsprojekte von Unternehmen eingebunden. Das besagt eine Basisstudie des deutschen Forschungsinstitutes Berlecon.

Durch die Verwendung dieser Technologien sollen langfristig Kosten bei der Durchführung von Projekten gespart und ein höherer Investitionsschutz gewährleistet sein.

Weitere Standards erwartet

Im Bereich der Web-Services-Basisstandards haben sich laut der Studie SOAP [Simple Object Access Protocol], ein Format für den Nachrichtenaustausch, WSDL [Web Service Definition Language] zur Beschreibung von Schnittstellen, und UDDI [Universal Description, Discovery, and Integration] zur Registrierung und Suche nach Webservices, etabliert.

Neben diesen Basisstandards existieren verschiedene Standardspezifikationen, die besonders von Großkonzernen wie IBM und Microsoft entwickelt wurden. In Zukunft ist zu erwarten, dass diese IT-Riesen weitere Standards in Kooperationen mit BEA, SAP, Siebel und VeriSign entwickeln werden, so die Studie von Berlecon.

Im Laufe der nächsten zwei bis drei Jahre ist somit mit Web-Service-Standards für alle Bereiche von Integrationsprojekten zu rechnen.