Große Zukunft für Web-Services erwartet
Wegen ihrer Flexibilität werden Web-Services-Technologien vermehrt in Integrationsprojekte von Unternehmen eingebunden. Das besagt eine Basisstudie des deutschen Forschungsinstitutes Berlecon.
Durch die Verwendung dieser Technologien sollen langfristig Kosten bei der Durchführung von Projekten gespart und ein höherer Investitionsschutz gewährleistet sein.
Für den effizienten und vor allem flexiblen Einsatz von Web-Services bedarf es demnach der Nutzung von XML [Extensible Markup Language] und der Verwendung von wieder verwendbaren, serviceorientierten Architekturen.
BerleconWeitere Standards erwartet
Im Bereich der Web-Services-Basisstandards haben sich laut der Studie SOAP [Simple Object Access Protocol], ein Format für den Nachrichtenaustausch, WSDL [Web Service Definition Language] zur Beschreibung von Schnittstellen, und UDDI [Universal Description, Discovery, and Integration] zur Registrierung und Suche nach Webservices, etabliert.
Neben diesen Basisstandards existieren verschiedene Standardspezifikationen, die besonders von Großkonzernen wie IBM und Microsoft entwickelt wurden. In Zukunft ist zu erwarten, dass diese IT-Riesen weitere Standards in Kooperationen mit BEA, SAP, Siebel und VeriSign entwickeln werden, so die Studie von Berlecon.
Im Laufe der nächsten zwei bis drei Jahre ist somit mit Web-Service-Standards für alle Bereiche von Integrationsprojekten zu rechnen.
Bei einer Gartner-Studie gaben 92 Prozent der befragten US-Firmen an, dass sie bereits mit Web-Services arbeiten. Dabei wurden mit 86 Prozent XML-Formate am meisten verwendet, gefolgt von SOAP mit 31 Prozent, UDDI mit 14 Prozent und WSDL mit drei Prozent.
Gartner
