03.08.2003

FUZO TEST

Vom "Root"-Sein auf dem Sat-Receiver

Zum ersten ist die Dreambox schnell. Nicht nur beim Booten ist sie dank eines speziellen Standbymodus sofort da, das Umschalten zwischen den Sat-Kanälen geschieht blitzartig, auch die Karten-Programme wie etwa die mit Cryptoworks verschlüsselten ORF-Kanäle zeigen kaum merkbare Latenzzeiten.

Der Umstieg von einem Gerät der Mittelklasse - dem sehr verbreiteten Premiere-Galaxis Receiver - auf die Dreambox 7000 erweist sich auf Anhieb als wunderliches Unterfangen.

Wenn dann das gute Stück auch noch ein netzwerktauglicher, digitaler Videorecorder und des Streamens über Ethernet fähig ist, kommt das einer Erfüllung eines ganzen Clusters von Wünschen auf einmal gleich.

Dass diese Wunderkiste außerdem unter Linux läuft und man deshalb jetzt "Root" auf einem Sat-Receiver ist, gibt ebenfalls zu denken.

Exkurs über Daumenschmerzen

Quälend langsame Menüführung und Umschaltzeiten prägte auch den frühen Digitalbetrieb selbst in der gehobenen Klasse [z.B. Nokia Mediamaster 9800 S], das erstmalige Zusammenstellen und Ordnen einer Senderliste via Fernbedienung aber war eine abendfüllende Tragödie, von Daumenschmerzen und generellem Grimm erfüllt.

Linux, FTP, Xml, Windows

Auf der Dreambox verrichtet man statt Daumenarbeit solche mit der Maus über eine graphische Editor-Oberfläche, von denen es bereits mehrere Typen für die Linux-Plattform gibt.

Wir haben aber DreamBoxEdit V1.62a von Llamaware getestet und damit aus 1210 TV-Kanälen [Astra 19 Grad, Eutelsat 13 Grad] binnen kürzester Zeit sechs verschiedene "User Bouquets" zusammengestellt.

Update while running

Das Update mit der neuen Programmliste funktioniert, ohne dass man rebooten müsste, sondern ganz unbemerkt während des laufenden TV-Betriebs.