Vodafone-Chef Chris Gent geht
Christopher Gent, Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Mobilfunkkonzerns Vodafone, hat sich am Mittwoch in den Ruhestand verabschiedet.
Das Unternehmen, dem er seit 1985 angehörte, versüßt ihm die Pension mit Zahlungen in Höhe von insgesamt mehr als zehn Millionen Pfund [14 Mio Euro].
Gent, der seit 1997 an der Spitze des Konzerns stand, wurde in der Jahreshauptversammlung in London von den Aktionären bei der Amtsübergabe an Arun Sarin mit langem Applaus bedacht.
"Ich hoffe und glaube, dass ich ein Unternehmen in guter Verfassung verlasse", sagte Gent bei seinem Abschied. Sein Nachfolger Sarin nannte Gent einen "visionären Führer".
Gent geht zu Lehman Brothers
Nachfolger wird der gebürtige Inder Arun Sarin. Er war Ende der
90er Jahre letzter Chef des US-Mobilfunkunternehmens AirTouch, das
von Vodafone übernommen wurde. Seitdem saß der heute 48-Jährige im
Vodafone-Verwaltungsrat. Gent wechselt nun seinerseits die Branche
und wird künftig in der Führungsetage der Investmentbank Lehman
Brothers vertreten sein.
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