Erneut Betrugsverdacht bei MCI
US-Staatsanwälte ermitteln nach einem Bericht der "New York Times" gegen den angeschlagenen US-Telefonkonzern MCI.
Das Unternehmen, ehemals WorldCom, soll lokalen Telekommunikations-Dienstleistern jahrelang Zugangsgebühren vorenthalten haben. WorldCom hatte im Juli 2002 einen Insolvenzantrag gestellt. Es handelte sich um die größte Firmenpleite in der amerikanischen Geschichte.
Interne Dokumente
Der Betrug belaufe sich möglicherweise auf einige Hundert
Millionen USD, meldet die "New York Times" am Sonntag unter Berufung
auf mit den Untersuchungen vertraute Quellen. Die Ermittlungen
stützen sich der Zeitung zufolge auf interne Dokumente und
Informationen ehemaliger MCI-Mitarbeiter sowie drei anderer
Telekom-Konzerne.
WorldCom
