Spammer mit Telefonterror bestraft
Der stellvertretende russische Kommunikationsminister, Andrei Korotkov, hat einen hartnäckigen Spammer mit den eigenen Waffen - allerdings unter verschärften Bedingungen - in die Knie gezwungen:
Korotkov ärgerte sich zunächst über die Werbenachrichten eines Sprachkursanbieters. Als er per E-Mail darum bat, von dessen Listen entfernt zu werden, nahm die Werbeflut allerdings noch zu.
Daraufhin sicherte sich Korotkov die technische Unterstützung von einigen Providern, die unlängst eine Anti-Spam-Initiative gegründet hatten, um "Feuer mit Feuer" zu bekämpfen.
EU startet "Feldzug gegen Spam"Telefonterror
Das Büro des Sprachkursanbieters wurde auf Initiative Korotkovs hin mit automatisierten Anrufen im Sekundentakt bombardiert, bei denen jeweils eine aufgezeichnete Nachricht des stellvertretende Ministers zu hören war, in der er den Spammer nachdrücklich auf die Lästigkeit seiner Aktivitäten hinwies.
Jenseits des Effekts auf den konkreten Spammer erhofft sich Korotko von der Aktion auch eine Sensibilissierung für das Thema - In Russland gibt es kein Gesetz gegen unerwünschte Werbesendungen.
