John Gilmore auf dem Chaos Camp
Von 7. bis 10. August steigt das zweite Chaos Communication Camp des CCC. Die viertägige Veranstaltung, zu der rund 2.000 Personen aus aller Welt erwartet werden, ist eine Mischung aus Konferenz und Open-Air-Kultur auf einer Wiese mit Internet- und Stromversorgung.
Auf Grund einer entsprechend hohen Anzahl von Teilnehmern aus dem nicht deutschsprachigen Ausland findet das Konferenzprogramm des Camps vollständig in Englisch statt.
Es umfasst Bereiche technischer Entwicklungen wie TCG, Digital-Rights-Management-Systeme und ihre Auswirkungen auf Open-Source-Software, aktuelle Sicherheits- und Überwachungstechnologien.
John Gilmore, einer der Gründerväter der Electronic Frontier Foundation [EFF], wird darüber sprechen, wie es ist, wenn man den US-Justizminister klagt.
Vor allem aber die gesellschaftlichen Folgen, Nebenwirkungen und Tücken in Zeiten eingeschränkter Informationsfreiheit und Totalüberwachung der Kommunikationswege werden thematisiert.
Mehr Informationen über das CampAuf der Liste der Referenten ist neben mindestens einem Regular aus den fuZo-Foren auch einer aus der fuZo-Crew vertreten.
Die Konferenz im DetailDie technischen Daten
Etwa 65 MBit Internet über Funkstrecke, 28 WaveLAN-Points, 23 Kilometer Stromverkabelung bis wenige Meter vor jedes Zelt, fünf Essensstände, zwei Vortragszelte, 1.500 Quadratmeter großes Hackcenter, ein Badesee.
Der Konferenzteil, der auch Nicht-Campern offen steht, findet an den vier Veranstaltungstagen täglich von 12.00 bis etwa 24.00 Uhr statt.
Wie es aussieht, wird die futureZone [near on] live vom Camp berichten.
