Eine Stiftung soll Mozilla retten
Eine Stiftung soll künftig die Entwicklung der Websuite Mozilla vorantreiben. Wie die Organisatoren des Projektes mitteilen, wird sich die Stiftung um Entwicklung, Vertrieb und die Mozilla-basierten Webapplikationen kümmern. AOL wird der Stiftung in den nächsten beiden Jahren insgesamt zwei Millionen Dollar spendieren.
Das AOL-Engagement kommt zu einer Zeit, da der Online-Dienst die Entlassung von 50 Mitarbeitern angekündigt hat, die mit der Weiterentwicklung von Netscape beschäftigt waren. Dadurch sind auch Zweifel aufgetaucht, ob AOL weiterhin Mozilla, das als Basis für Netscape dient, unterstützen wird.
Neben AOL unterstützen künftig auch der Linux- Distributor Red Hat sowie Sun Microsystems die neue Stiftung. Chairman der Vereinigung wird Mitch Kapor, der 300.000 Dollar spenden will.
Die Stiftung en DetailDer Präsident lässt danken
"Wir sind über die vergangene und künftige Unterstützung durch America Online dankbar", sagte Mitchell Baker, Präsident der neuen Stiftung. Es sei schon länger das Ziel gewesen, eine unabhängige Organisation zu gründen.
"Mozilla ist in einer Open-Source- Umgebung entwickelt worden und hat sich die kreative Kraft von Tausenden von Programmierern zunutze gemacht. Wir werden auch künftig mit Entwicklern und Industrie-Partnern zusammenarbeiten, um den Content im Web offen zu halten", erklärte Baker.
