EU gibt mehr Frequenzen für UMTS frei
Bisher nur Hälfte des EU-Gebiets abgedeckt
Die EU-Kommission will den Mobilfunkbetreibern mehr Frequenzen für den Ausbau schneller UMTS-Netze freigeben. In EU-Kreisen hieß es am Dienstag in Brüssel, die Kommission werde vorschlagen, einige Frequenzen der herkömmlichen Handynetze der zweiten Generation für UMTS bereitzustellen.
Davon würden besonders große Mobilfunkanbieter mit umfangreichen Frequenzen wie T-Mobile und Vodafone profitieren.
Der Schritt soll dabei helfen, dass sich UMTS mit neuen Angeboten wie schnellem Internet-Zugang und Videos schneller durchsetzt. Bisher sei nur etwa die Hälfte des EU-Gebietes von UMTS abgedeckt.
Umsetzung noch in diesem Jahr
Für die eigentlichen UMTS-Frequenzen hatten die Konzerne Milliardensummen ausgegeben. Mit der Freigabe der zusätzlichen Frequenzen für die neue Technik lasse sich preisgünstiger eine volle Abdeckung erreichen. Bei den Mitgliedsstaaten gebe es eine ausreichende Mehrheit, um den Schritt noch in diesem Jahr umzusetzen.
(Reuters)
