Sony schraubt Chip-Investitionen zurück

prozessoren
13.02.2007

"Cell" soll außer Haus produziert werden

Der japanische Elektronikkonzern Sony will seine Investitionen in die Chipherstellung deutlich kürzen. Zugleich erwägt das Unternehmen, die nächste Generation von Prozessoren für seine Spielekonsole PlayStation 3 nicht selbst zu produzieren.

Sony-Vorstand Yutaka Nakagawa, der für das Halbleitergeschäft zuständig ist, sagte am Dienstag, der Konzern werde seine Ausgaben von umgerechnet rund 2,9 Milliarden Euro in den vergangenen drei Jahren deutlich zurückschrauben.

Er fügte hinzu, die "Cell"-Prozessoren mit einer Schaltkreisgröße von 45 Nanometern könnten außer Haus gefertigt werden. Sony stellt diese Rechenkerne zwar bereits her, verwendet dafür allerdings noch die älteren 90- und 65-Nanometer-Technologien.

Wii lässt in Japan PS3 hinter sich

Die PlayStation 3 kommt am 23. März in den euopäischen Handel. Ausgerüstet mit einer 60-GB-Festplatte liegt der Preis bei 600 Euro. In Japan ist die PS3 bereit länger erhältlich, liegt aber bei den Verkaufszahlen weit hinter Nintendos Konkurrenzkonsole Wii zurück.

(Reuters)