Zentralfriedhof online buchen
Um gegen die private Konkurrenz auf dem Bestattungssektor gerüstet zu sein, setzt die Bestattung Wien auf computergestützte Kundenberatung und ein Work-Flow-System samt elektronischem Aktenlauf.
Das Projekt wurde am Mittwoch von den Geschäftsführern Christian Fertinger und Arno Molinari in Wien vorgestellt.
Aus Gründen des Feingefühls sei man bisher beim EDV-Einsatz in den elf Kundenservicestellen sehr vorsichtig gewesen. "Heute wird EDV und Internet aber schon bis ins hohe Alter genutzt", sagte Fertinger. Man sei sich daher nun sicher gewesen, mit dem neuen System keine "Konsternierung" bei den meist älteren Kunden auszulösen.
Von der Auswahl des Sarges bis zur Erstellung des Partezettels könne alles elektronisch erledigt werden. Der Besteller erhält zum Schluss eine einzige Rechnung über alle - auch externen - Leistungen. Druckereien und Friedhofsverwaltung sollen als Nächstes in das System eingebunden werden.
Bestattungwien.at"Fürchten uns nicht"
Von privater Konkurrenz wie Pax und Perikles, die sich gerade in Wien zu etablieren versuchen, "fürchten wir uns aber nicht", betonte Fertinger.
Bei einem Umsatz von 32,5 Mio. Euro sei man mit 20.500 Bestattungsleistungen auch in Europa in führender Position. Das Kundenservice der Bestattung Wien hält seit Juli 2002 ein Zertifikat für Qualitätsmanagement [ISO 9001].
Konkurrent Pax wurde von Microsoft 2000 mit dem Kleinunternehmer-Preis ausgezeichent und ist ebenfalls ISO-9001-zertifiziert. Perikles, der dritte Mitbewerber auf dem Wiener Bestattungsmarkt, ist derzeit nicht erreichbar.
Pax.atTrauriges Bild
Die Liste der österreichischen Bestatter auf der Website der Wirtschaftskammer im Netz bietet insgesamt ein trauriges Bild.
Erst ein Bruchteil der Unternehmen sind über E-Mail erreichbar oder verfügen über einen Webauftritt.
Die Liste [sehr langes Dokument]Die URL "Sarg.at" hat sich Sargfabrikant Eiterbichler reserviert, der auch einen Online-Katalog für Särge unterhält
Sarg.at
