Biometrie-Standard für EU-Pässe
Während die EU noch überlegt, welche biometrischen Daten wie in die Reisepässe aufgenommen werden sollten, werden auf der Ebene der internationalen Standardisierung von Biometrie bereits vollendete Tatsachen geschaffen.
Im "Joint Technical Committee 1" [JSTC1], das von der International Standards Organization [ISO] gemeinsam mit der International Electrotechnical Commission [IEC] getragen wird, beschäftigen sich allein zwei Arbeitsgruppen des JSTC1 mit Standards für biometrische Daten auf Smart Cards und maschinenlesbaren Ausweisen.
Diese Standards sollen einem weltweit gültigen System biometrischer Identifikation auf maschinenlesbaren Dokumenten zu Grunde liegen, das die jüngst vorgelegten Anforderungen diverser US-Behörden erfüllt.
Wie das US-Ministerium für Heimatsicherheit im Mai bekannt gab, soll die Identität von allen Einreisenden in die USA ab dem 1. Jänner 2004 mit einem neuartigen Kontrollsystem überprüft werden.
Iris-Scan bei EinreiseEinen Monat später, nämlich Anfang Juni, berieten die EU-Gremien bereits über die Einführung biometrischer Merkmale in Reisepässe und Visa.
Was die EU beraten hatDas Treffen in London
Von 22. bis 24. Juli treffen Vertreter des "Joint Technical Committe 1" in London mit Experten der ICAO [International Civil Airline Association] zusammen, um über "kontaktlose Chiptechnologie auf maschinenlesbaren Pässen" zu diskutieren.
Auf schnellstem Wege solle ein weltweit interoperables System für maschinenlesbare Pässe erstellt werden, heißt es in der Einladung [die der fuZo vorliegt] zum "BioDentity"-Treffen.
Die International Civil Airlines Association hat zum Thema Biometrie auf maschinenlesbaren Reisedokumenten eine Studie erstellt.
Die Studie in ZusammenfassungDie Arbeit an diesen Standards ist bereits weit fortgeschritten und wird im Rahmen einer mehrteiligen fuZo-Serie analysiert.
Das International Engineering Consortium [IEC]
